Regen kündigt sich beim Zelten selten an. Ein eingenähter Boden und eine hohe Wassersäule entscheiden dann darüber, wie die Nacht endet.
Dieses Kabinenzelt gibt Außenhaut und Boden mit über 3000 mm Wassersäule an und bringt einen fest eingenähten Zeltboden mit Moskitonetz mit. Der Vorraum nimmt Rucksäcke und nasse Schuhe auf, bevor sie in die Schlafkabine gelangen. Drei Türen und Fenster mit Vorhang halten die Luft in Bewegung.
Auf einen Blick
- Hält Nässe von unten und oben ab (über 3000 mm Wassersäule, Boden eingenäht)
- Insekten bleiben draußen (Moskitonetz an der Schlafkabine)
- Schmutz bleibt im Vorraum (separate Apsis für Gepäck und Schuhe)
- Zwei Größen für zwei Gruppengrößen (S für 2 bis 4, L für 6 bis 8 Personen)
- Doppelwandig aufgebaut (Fiberglasgestänge, verstärkte Heringe)
Anwendung
Ausgelegt für Familien- und Gruppenurlaube auf dem Zeltplatz sowie für längere Standzeiten an einem Ort. Packmaß und Gewicht liegen bei 58 × 23 × 23 cm und 7,8 kg für die kleine, 67 × 29 × 29 cm und 12,6 kg für die große Ausführung.
Der Hersteller weist darauf hin, dass die halboffene Bauweise nicht für Dauerregen ausgelegt ist.
Auch als Set erhältlich
Dieser Artikel steckt in diesen Zusammenstellungen — zusammen günstiger als einzeln gekauft.
Für Camping in Mitteleuropa gelten 3000 mm am Außenzelt als solide, 2000 mm als Untergrenze. Die Wassersäule gibt an, wie hoch eine Wassersäule auf dem Gewebe stehen könnte, bevor Wasser durchdringt. Wichtiger als eine sehr hohe Zahl sind versiegelte Nähte — durch eine undichte Naht läuft Wasser unabhängig vom Gewebe.
Rechne bei Herstellerangaben mit einer Person weniger, als draufsteht. Die Personenzahl beschreibt Schlafplätze nebeneinander — ohne Gepäck und mit rund 55 cm Breite pro Person. Für vier Personen mit Ausrüstung ist ein Fünf- oder Sechs-Personen-Zelt angenehmer.
Kuppelzelte stehen frei und lassen sich auch auf hartem Boden aufstellen, Tunnelzelte bieten mehr nutzbare Fläche, müssen aber abgespannt werden. Die Kuppelform trägt sich selbst, weil sich die Stangen kreuzen. Der Tunnel nutzt die Grundfläche besser und hat meist mehr Stehhöhe.
Als Faustregel einen Hering je Abspannpunkt plus vier Ersatz. Die mitgelieferten Heringe sind bei günstigen Zelten oft dünn und verbiegen auf steinigem Grund. Wer häufig auf hartem Boden steht, fährt mit Schraubheringen besser — die drehen sich hinein, statt sich beim Schlagen zu verformen.
